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Dienstag, der 07. September 2010


    
      
 
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  Thema: Außergewöhnliche Hobbies   von alex
 


Date: 02.07.2009 - 13:56

Sommerferien, Semesterferien, Urlaub - Zeit für das, was sonst vielleicht zu kurz kommt. Was macht ihr so in eurer Freizeit? Bestimmt hat der ein oder andere von euch ein ausgefallenes bis verrücktes "Hobby", das er oder sie uns bis jetzt verschwiegen hat!?

Ich für meinen Teil habe eins...
Jetzt wo ich meinen 18-Stunden-Tag in 8 Stunden Diplomarbeit, 6 Stunden Lernen und 4 Stunden Sport, Kochen, Essen, Toilettengänge, Telefonate, Emails checken, Beten, Haushalt, Duschen, Zähneputzen, fernsehen usw. eingeteilt habe, und das noch bis einschließlich September, hat sich bei mir ein ganz neues interessantes Hobby entwickelt. Ich mache Tee. Und zwar nicht nur einfach TeeFix-Fenchel-Pappschachtel auf, Beutel raus, rein in die Tasse, Wasser drüber, fertig. Nein! Ich mache alles von der Pflanze auf selber. Es gibt auch eine Zubereitungszeit vor dem Teebeutelschwingen :)

Das sieht dann ungefähr so aus:
Ich sitze draußen auf der Terrasse und halte dem fordernden Blick meiner Diplomarbeit, die mich vom Gartentisch aus die ganze Zeit unentwegt anschaut, irgendwann nicht mehr stand. Also lasse ich sie schließlich einfach links liegen (sie bleibt mir eh im Nacken sitzen) und gehe mit einer Schwere bewaffnet in die Tiefen unseres Gartens, zB zu den Brennesseln. In der fast schon spanisch anmutenden Sonne trocknen alle potentiellen Teepflanzen recht schnell. So auch die Brennesseln, die dann, im getrockneten Zustand klein geschnippselt und ein weiteres Mal zum Trocknen ausgebreitet werden können, bevor sie schließlich den Weg in die Teebeutel finden. Gerade mit Brennesseln ist das ein herrlich aufregendes Unterfangen, weil sie jederzeit zuschlagen können. Sie sind quasi die Raubtiere unter den Teepflanzen.
Das war gestern.
Heute habe ich Ringelblumen geköpft. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass es viel bunter, bzw. gelb bis orangener, ist, inmitten eines Blütenmeeres von Ringelblumenköpfchen zu lernen.
Währenddessen steht immer eine große Tasse Lindenblütentee neben mir, meinen Tag beginne ich mit einer Tasse Zitronenmelissen-Tee und für die heißen Nachmittagsstunden steht immer frischer Pfefferminztee im Kühlschrank kalt. Ich denke sogar schon über eine Teeparty nach, die ja in den Abendstunden in eine Grillparty übergehen könnte... Aber... daraus wird wohl nichts... Denn so schön mein neues Hobby auch ist, gegen Diplomarbeit und Prüfungsstress ist KEIN KRAUT gewachsen.

Lieben Gruß aus meinem Garten,
freue mich auf die Vorstellung eurer ausgefallenen Hobbies,
alex

PS: In meinem Fall kann Hobby wohl nicht mit "Freizeitbeschäftigung" übersetzt werden...

PPS: Bin mir nicht sicher, ob mein Teemach-Hobby eigentlich jedermann zu empfehlen wäre. Man sollte schon einen Garten besitzen, der so ausgestattet ist, dass man auf Jagd gehen kann. Und man braucht ein starkes Gemüt, immerhin sitzt man inmitten sterbender Pflanzen, die man vorher erlegt oder geköpfft hat, um sie, wenn auch das letzte bisschen Wasser aus ihnen geschwunden ist, auch noch zu zerhacken... Sei denn, man trinkt sie frisch ;)

  
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von Simone   x 
 


Datum: 02.07.2009 - 21:44

Wenn ich was für die Uni lesen muss fange ich an mit Begeisterung Romane zu lesen. Das sieht dann so aus, dass ich mich den ganzen Tag zu hause mit irgendwelchen theologischen Texten quäle ohne vorwärts zu kommen. Am produktivsten bin ich noch in langweiligen Vorlesungen. Und in der Bahn packe ich dann mein Bahnbuch aus. Zur Zeit Glennkill- ein Schafskrimi von Leonie Swann. Allerdings nicht so gut meiner Meinung nach. Vor dem Schlafen gehen lese ich zur Zeit, wenn ich noch nicht müde bin Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer. Das gefällt mir schon besser. Mein letztes Bahnbuch war richtig super. Das hab ich dann auch mal mitten am Tag zwischen den theologischen Texten gelesen. Was ganz Anspruchsloses und eigentlich dämliches. Das richtige für die Bahnfahrt zur Uni: Hitsingel von Judith Liere.
So und jetzt wende ich mich wieder meinen Unibibliotheks und Diözesanbibliotheks Bücherstapel zu und versuche noch die ein oder andere Seite meiner Hausarbeit mit sinnvollen Sätzen zu füllen.
Einen schönen Abend
Simone

  
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von alex   x 
 


Datum: 06.07.2009 - 11:32

Na, ein bisschen mehr Hobbies hätte ich schon erwartet... Oder habt ihr alle keine Zeit für Freizeitbeschäftigungen? Wie gesagt, Hobbies entstehen ja manchmal auch eher als Fluchtwege oder Schlupfwinkel vor Pflichten...
Ich trinke jetzt erst mal einen Salbeitee auf alle diejenigen, die ihren Sommer auch hauptsächlich an Tischen (mit gefühlten Strafarbeiten) verbringen,
liebe Grüße,
alex

Ach, insofern Fernsehgucken auch ein Hobbie sein darf: Ich habe einen neuen TV-Lieblingskanal für mich entdeckt, der sogar eine durchaus positive Auswirkung auf meine Diplomarbeit hat: ZDFtheater. Da wird innerhalb wenigster Minuten visuellen Konsumierens bereits so viel kreatives Potential freigelegt... Nur zu empfehlen!!!

  
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von Dommi    x 
 


Datum: 06.07.2009 - 16:03

Ich habe ein Hobby, und ich werde besser... Bildschirm anschauen und dann möglichst kurz wegsehen um was zu finden was mich stört in meiner Wohnung um es dann zu beseitigen. Sehr cool... Eigentlich ist zur Zeit alles mein Hobby was nicht mit Logistikmanagement zu tun hat. ICh geh dann mal meinem neusten Hobby fröhnen ... Wäsche aufhängen ^^
Gruß

  
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von Hanna   x 
 


Datum: 06.07.2009 - 17:11

Jemand in meiner Nahbarschaft hat ein neues Hobby, und das scheint er/sie auch sehr ernst zu nehmen. Seit Freitag habe ich unübertrieben 5 Stunden täglich einen Lernsoundtrack: Akordeonübungen. Ich dachte erst, es nervt mich, aber eigentlich ist es ganz nett. Heute war sogar was aus Amelie dabei. Eine Übung allerdings kann ich schon nicht mehr hören: ca. 5 Takte aus "Kalinka" immer und immer und immer und immer wieder...

  
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