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Pfingsttagung 2012

Datum: 25.05.2012 - 28.05.2012
Thema: Sport
Ort: Hagen
max. Teilnehmer: 30
Veranstalter: GJE
Anmeldeschluss: 24.05.2012
Leiter: Gabriel T.
Julius H.
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Bericht

Dieses Jahr war die Pfingsttagung für uns etwas Besonderes. Wir waren das erste Mal Tagungsleiter. Etwas nervös fuhren wir nach Hagen, doch die Aufregung legte sich schnell, als wir bereits im Zug die ersten vertrauten Gesichter entdeckten. Am Bahnhof angekommen machten wir uns auf den Weg, das Tagungshaus zu finden. Die Pfingsttagung fand zum ersten Mal in Hagen statt. Zuvor hatten wir den Teilnehmern extra geschrieben, dass das Haus nur 400 Meter entfernt, direkt neben der Bahnstation liegt. Die Entfernung kam auch hin. Allerdings stellte sich heraus, dass man auch die gleiche Menge an Höhenmetern zurücklegen musste. Wir nahmen also unser Gepäck und erklommen den Berg. Da half auch kein jammern, das Thema der Tagung war schließlich „Sport“. Am Ziel angekommen bot sich uns dafür auch eine schöne Aussicht bei traumhaftem Pfingstwetter, das zum Glück die gesamte Tagung über anhielt. Nachdem weitere Ermis eintrafen, starteten wir mit einem Grillabend. Der Einstieg war geglückt.

Am Samstag kam unser Referent vom Stadtsportbund Dortmund, der uns etwas über die Bedeutung und die Entwicklung des Sports in unserer Gesellschaft erzählte. So lernten wir, dass Sport oft nicht nur ein Spiel ist. Sportliche Großevents wie die Fußball Europameisterschaften oder die Olympischen Spiele werden von Regierungen zum Beispiel auch oft dafür genutzt um das eigene Land von der besten Seite zu zeigen und Probleme zu verdecken. Der Sport trägt also auch zur Meinungs- und Stimmungsbildung bei und man muss aufpassen, sich nicht blenden zu lassen. Interessant fanden wir auch den Einstieg des Vortrags. Er begann mit einem Video über die erste überlieferte Sportart. Es war ein Mannschaftsspiel bei dem es darum ging, einen Ball durch einen Ring zu befördern, der am oberen Ende einer Schräge angebracht war. Die entscheidende Regel war, dass man den Ball nur mit dem Oberschenkel spielen durfte. Das Spiel sah zugegebenermaßen schon etwas verrückt aus. Unser Referent erzählte uns später, dass die Siegermannschaft „als Belohnung“ geopfert wurde. In der damaligen Kultur galt dies als Ziel aller Dinge. So ändern sich die Zeiten... Insgesamt hörten wir ein breit gefächertes Programm und wurden über viele verschiedene Aspekte des Sports informiert. Mit unserem Referenten hatten wir einen wahren Glückstreffer gelandet. Er präsentierte seine Inhalte auf lockere und interessante Art und Weise und war insgesamt sehr sympathisch. Für die Mittagspause hatte er sogar ein paar Waveboards, Wikinger-Schach und Leitergolf mitgebracht. Also trafen sich alle im Innenhof des Hauses und vertrieben sich die Zeit mit verschiedenstem Freizeitsport oder lagen einfach nur in der Sonne. Leider hatten wir dieses Jahr keinen großen Pool, doch der Hausleiter gab uns ein kleines Planschbecken. Zum kurzen Abkühlen oder die ein oder andere zusätzliche Ganzkörpertaufe für erstmalige Pfingstteilnehmer oder andere Personen in Reichweite reichte das Wasser allemal. Diesen Part übernahm Johannes Behrendt wie schon die letzten Jahre sehr gewissenhaft und gründlich! Wir wissen gar nicht mehr genau, ob unser Referent „ganz aus Versehen“ auch eine Wasserdusche abbekommen hat...

Bei dem guten Wetter setzten wir die Thematik kurzerhand auch draußen im Innenhof fort. Später am Agapeabend hatten wir das Gefühl, es war ein runder Tag.

Für den Sonntag hatten wir ein kleines Turnier geplant. Dazu bildeten wir drei Teams, die nacheinander im Fußball, Handball und Basketball gegeneinander antreten sollten. Allerdings hatten wir uns den Sportplatz, von dem wir gelesen hatten, doch etwas größer vorgestellt, als er in Wirklichkeit war. Es waren zwar Spiele möglich, doch die Kombination aus dem kleinen Spielfeld, der heißen Sonne und dem starken Ehrgeiz, den manche Spieler entwickelten (es ging schließlich um etwas), ergaben ein ziemliches Chaos. Langsam machten wir uns leichte Sorgen, ob das noch alles gut gehen würde. Als wir bei der letzten Disziplin angekommen waren, sind wir von der Sonne so ausgepowert gewesen, dass wir das Turnier doch lieber abgebrochen haben. So blieb uns auch etwas mehr Zeit um den Gottesdienst und den darauf folgenden Bunten Abend vorzubereiten.

Passend zum Thema haben wir uns als Sportler verkleidet, wobei natürlich viele ihre Lieblingssportart repräsentierten. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns Damian Stobbe, der in seiner American Football Ausrüstung mit Brustpanzer und Helm aufkreuzte. Diese Verkleidung mussten wir natürlich auch alle einmal kurz anprobieren. Man fühlt sich damit gleich viel stärker!

 

Abschließend waren wir erleichtert, dass die Tagung so gut verlaufen ist. Das hat vor allem auch durch die Hilfe der Teilnehmer geklappt. So ganz durchgeplant hatten wir die Tagung dann nämlich doch nicht und manche Aufgaben wurden von uns relativ spontan und kurzfristig verteilt. Wie gut, dass immer alle mitmachen.

Wir haben schon eine wirklich nette Gruppe mit echt guter Stimmung.

 

Bei der Abreise sind wir dann auch fast als alle mit dem gleichen Zug losgefahren und so war ein Wagon komplett von der GJE besetzt. Jetzt war die Tagung geschafft!

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